Balayage:

Ist die angesagte Färbetechnik für zarte natürliche Highlights

Balayage ist der Haarfarben-Trend der Stunde, denn mit der angesagten Freihand-Färbetechnik können Highlights ins Haar gezaubert werden, die besonders natürlich und harmonisch wirken.

Was ist Balayage?

Wer sich zarte, natürliche Highlights und Mechès wie von der Sonne gezaubert wünscht, ist mit der Balayage-Technik gut beraten.

 

Der Unterschied zu herkömmlichen Verfahren beim Haarefärben liegt im Farbauftrag: Anders als bei herkömmlichen Strähnchenverfahren, wird das Haar freihändig mit einem Pinsel bearbeitet. Einzelne Haarsträhnen werden so mit Farbe bepinselt, ähnlich einer Fege-Bewegung. Das erklärt auch den Namen "Balayage", der sich aus dem französischen "balayer" herleitet. Das bedeutet so viel wie "fegen", "wischen" oder "Schwung". Es werden einzelne Strähnen oder Haarpartien ausgewählt und durch das Farbauftragen unterschiedlich stark betont. Dazwischen bleiben dunklere Strähnen frei. Auf diese Weise können unterschiedlich intensive Farbmischungen kreiert werden und ganz individuell an den Kundentyp angepasst werden. Die zarten sogenannten Babylights lassen einen Sonnen-Look entstehen, der nicht nur natürlich aussieht, sondern auch ziemlich pflegeleicht ist.

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Bildlegende: Balayage vorher/nachher

Für wen ist die Balayage-Technik geeignet?

 

Mehr Volumen, mehr Tiefe: Durch die individuell gesetzten Highlights kann Balayage dem Haar optisch mehr Fülle verleihen. Bei langem, welligem Haar wirkt dieser Effekt am besten, aber auch Frauen mit kurzem Haar können ihrem Haar dadurch mehr Pep verleihen.

 

Für Einsteiger: Ideal sind diese Strähnen für Farb-Anfänger, die keine zu krasse Veränderung wollen oder sich noch unsicher sind.

 

Natur pur: Da mit Balayage ein möglichst natürlicher Look mit sun-kissed-Touch erzielt werden soll, sind farblich Grenzen gesetzt. Zwischen dem Naturfarbton am Ansatz und den Spitzen sollten nicht mehr als zwei bis drei Farbnuancen liegen. Größere Farbunterschiede würden den Übergang zum Ansatz unnatürlich wirken lassen.

 

Ein besonderes Plus für Färbe-Muffel: Mit der Balaylage-Technik ergibt sich kein nachwachsender Ansatz, der nach ein paar Wochen wieder nachgefärbt werden muss. Alle vier Monate reicht hier völlig aus. Das ist nicht nur ungeheuer praktisch, sondern schont auch den Geldbeutel.

 

Styling-Chamäleon: Mit Balayage-Strähnen hat man zahlreiche Möglichkeiten, seine Haare zu frisieren. Da der Ansatz ungefärbt bleibt, kannst man sie ganz nach seinem Geschmack scheiteln und stylen.

 

Sensible Haut: Ständiges Färben oder Tönen belastet nicht nur das Haar, sondern auch die Kopfhaut. Da die Farbe bei der Balaylage-Methode nicht am Haaransatz, sondern nur in den Spitzen angewendet wird, eignet sie sich auch für empfindliche Typen.

Vorteile von Balayage

Ein grosser Vorteil der Balayage-Technik ist, dass der Ansatz weitgehend unbehandelt bleibt. Die Coloration wird in der Länge und vor allem in den Spitzen aufgetragen, am stärksten in den Partien, die das Gesicht umrahmen. Somit lassen sich tolle Contouring-Effekte erzielen, die Übergänge sind fliessend und das Haar lässt sich beliebig scheiteln, ohne dass der Ansatz ständig nachgefärbt werden muss! Mit der richtigen Balayage-Technik ist es sogar möglich Volumen im Haar zu erzeugen - das ist besonders für Frauen mit dünnem Haar interessant.

TIPP für alle Frauen, die ihre Haare regelmässig färben und mit Spliss und Haarbruch zu kämpfen haben: Olaplex! Das Drei-Stufen-System baut dank einer neuen Wirkstoffformel geschädigtes Haar von innen wieder auf und bringt den Glanz ins Haar zurück.

Balayage im Vergleich zu Ombre: Was ist der Unterschied?

Der Balayage-Look basiert auf zarten Highlights, die Übergänge zur Ausgangsfarbe sind fliessend und meist nur wenige Nuancen heller. Beim Ombré Hair sind die Kontraste stärker. Die Haare werden meist von oben nach unten heller gefärbt - so ist die untere Haarpartie deutlich heller als die obere Haarhälfte. Es wird also nicht mit einzelnen Strähnen gearbeitet, sondern flächig coloriert. Die Haarfarbe wird auf etwa halber Höhe aufgetragen und bedeckt die Haarenden komplett. Somit ergibt sich ein markanter Two-Tone-Haarstyle.

 

Wer sich einen natürlichen Look wünscht, entscheidet sich also besser für einen soften Balayage-Effekt. Wer sich mehr Veränderung und stärkere Kontraste wünscht, ist mit Ombré- oder Two-Tone-Hairstyles gut beraten.

 

Balayage Blond

Blondem Haar kann man mit der Balayage-Technik einen Frischekick verleihen und tolle Farbakzente setzen. Karamelltöne in goldblonden Haaren oder platinblonde Strähnchen im dunkleren Naturhaar erzielen einzigartige Effekte und verleihen optisch mehr Volumen. Man spricht in dem Zusammenhang auch gerne von Bronde Hair!

 

Balayage Braun

Aktuell besonders angesagt: Karamell- und Rostbraune Highlights in brünettem Haar. Aber auch goldene Highlights sind gefragt und bilden einen tollen Kontrast, der dank der Freihandtechnik trotz allem nicht künstlich wirkt.

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